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  • danielteuchner

News vom 29.03.2021

Es ist nun das Gesetz zum Schutz intergeschlechtlicher Kinder beschlossen worden. Ursprung war ein Antrag der Linken aus dem Jahr 2018. Allerdings gibt es Kritik von LGBTIQ-Verbänden und den Parteien FDP, Linke und Grüne, da es zu viele Schlupflöcher gibt und das Gesetz teilweise nicht weit genug geht. Diese Parteien haben sich enthalten. Allein die AFD stimmte dagegen, da das Gesetz deren Meinung nach zu weit geht.



Die Bundesärztekammer hält weiterhin am Blutspendeverbot von schwulen Männern und bisexuellen Männern, die Sex mit Männern haben, fest.

Anlass für diese Diskussion waren Anträge der Grünen und der FDP.

Die Bundesärztekammer sieht in diesen Personen grundsätzlich sexuelles Risikoverhalten, wenn sie innerhalb der letzten 12 Monate Sex gehabt hatten. Weiterhin betont die Bundesärztekammer, sie möchte niemanden diskriminieren. Sie führe lediglich eine verhaltensassoziierte Beurteilung der Spendetauglichkeit durch.


Anders entscheiden hier gerade die Niederlande. Ab September 2021 sollen dort nun auch monogam lebende schwule Männer Blut spenden dürfen.



Die Stadt Köln hat nun einen Leitfaden für eine wertschätzende Kommunikation herausgegeben. Der Leitfaden ist seit dem 1. März 2021 gültig.

In der Amtssprache sollen nun alle Geschlechter mit einbezogen werden, das Gendersternchen genutzt und auf Rollenklischees wie "Not am Mann" und "Milchmädchenrechnung" verzichtet werden. Zudem soll grundsätzlich nicht von Heterosexualität ausgegangen werden.

In Formularen, Briefen usw. soll beispielsweise Eheleute statt Ehemann und Ehefrau verwendet werden.

Weiterhin soll die Bezeichnung der Herkunft geändert werden. Statt Farbige soll lieber Schwarze Menschen oder People of Color verwendet werden. Zudem sollen ausländische Namen mit entsprechenden Sonderzeichen korrekt verwendet werden.



In Japan hat ein Gericht entschieden, dass die Definition von Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau verfassungswidrig ist und gegen das Prinzip von Freiheit und Gleichheit verstößt.

Aktivist*innen gehen jedoch davon aus, dass die Regierung sich hierdurch nicht veranlasst sieht, entsprechende Reformen zu veranlassen.



Amazon hat in einem Brief an mehrere rechtskonservative US-Politiker erklärt, dass der Vertrieb von Büchern eingestellt wird, in dem queere Menschen grundsätzlich eine psychische Störung unterstellt wird.

Manche konservativen Amerikaner*innen sehen hierin eine Zensur seitens Amazon. LGBTIQ-Organisationen begrüßen den Verkaufsstop mit dem Argument, dass mit solchen Büchern Falschinformationen verbreitet werden und queeren Menschen Schaden zugefügt werden soll.

Ob dies auch für Deutschland gilt, ist derzeit noch nicht bekannt.




(Quellen: queer.de)

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