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  • danielteuchner

News vom 19.12.2020

Der Bayrische Rundfunk lehnt konsequent die gendergerechte Sprache ab. Der Informationsdirektor des Senders, Thomas Hinrichs, teilte in einer Radiosendung mit, dass das Publikum weder bevormundet noch erzogen werden soll.

Die queere Politikerin Tessa Ganserer wirft dem Sender vor, in die siebziger Jahre zurückzufallen.

Eine Ausnahme bildet ein Podcast für LGBQT-Menschen. Hier sei es absurd, das Gendersternchen nicht zu verwenden.


In England werden ab Mitte 2021 schwule und bisexuelle Menschen nicht mehr von der Blutspende ausgeschlossen.

Zukünftig soll danach entschieden werden, ob der Spender wechselnde Sexualpartner hat oder in einer festen Beziehung ist. Hierbei ist es egal, ob es sich beim Spender um Männer oder Frauen handelt. Ein Verbot wird auf das Risikoverhalten abgestellt.

Weiteres K.O.-Kriterium ist u.a., ob der Spender innerhalb der letzten 12 Monate aufgrund Geschlechtskrankheiten in Behandlung war.


In Deutschland ist der Antrag der FDP zur Beendigung der Diskriminierung bei der Blutspende im bayerischen Landtag gescheitert. Die CSU, die AFD und die Freien Wähler lehnten den Antrag ab.

Lockdownaufweichung zu Weihnachten

Immer mehr Stimmen werden laut, dass die Ausnahmen zum Lockdown über die Weihnachtsfeiertage nicht weit genug gedacht wurden.

Viele queere Menschen haben z.B. ein gestörtes Verhältnis zu ihren Familien und zählen enge Freunde zu ihren neuen Familie. Die Ausnahmen der Bundesregierung sehen aber nur weitere Personen des engsten Familienkreises vor. Ohne die Regeln zu brechen haben diese Menschen kaum eine Möglichkeit, das Weihnachtsfest im Kreise ihrer Liebsten zu feiern.

Das Landgericht Frankfurt hat ein Urteil in Bezug auf das dritte Geschlecht gefällt.

Eine nicht binäre Person musste bei einer Bestellung im Internet angeben, ob sie ein Mann oder eine Frau ist.

Beides traf in diesem Fall nicht zu. Die nicht binäre Person hatte dagegen geklagt.

Das Landgericht Frankfurt gab dem Kläger recht.

Die Festlegung auf nur Mann oder Frau verletze das Persönlichkeitsrecht, dass eben auch die geschlechtliche Identität schützt.

Zukünftig sollen Unternehmen verpflichtet werden, auch die Form divers zur Auswahl zu stellen.

Eine Entschädigung soll in diesem Fall jedoch nicht gezahlt werden.

Ein schwules Paar ist in Bolivien bis vor das Verfassungsgericht gezogen. Die Regierung hat nun die eingetragene Lebenspartnerschaft des Paares anerkannt und standesamtlich registriert.

In Buthan haben beide Kammern des Parlaments der Aufhebung des Eheverbotes zugestimmt. Bisher steht unnatürlicher Sex wie beispielsweise Unzucht und Geschlechtsverkehr gegen die Ordnung der Natur mit bis zu einem Jahr Haft unter Strafe.


(Quelle: queer.de)

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