Suche
  • danielteuchner

News vom 12.04.2021

Die Trans-Frau Nyke Slawik wurde durch den Landesparteitag der Grünen auf den Listenplatz 11 für die Bundestagswahl im September gewählt. Sie würde damit die erste Trans-Frau im Bundestag werden.

Im Bundestag möchte sie jungen Menschen eine Stimme geben und gegen die Klimakrise kämpfen. Zudem möchte Sie das Parlament diverser machen und für mehr Gleichberechtigung sorgen.



Das Gesetz zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Hasskriminalität im Internet ist nun in Kraft getreten.

Verbreiter*innen von Hassbotschaften und Drohungen gegen andere Menschen sollen damit zu Anklagen und Verurteilungen kommen. Polizei und Justiz können durch das neue Gesetz rechtssicherer vorgehen und mehr Ermittlungsdruck ausüben.

Bei Beleidigungen im Netz drohen nun Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahre, bei Mord- und Vergewaltigungsdrohungen bis zu drei Jahre.

In den sozialen Medien müssen ab Februar 2022 seitens der Betreiber Mord- und Vergewaltigungsdrohungen sowie schwere Hassdelikte an das Bundeskriminalamt gemeldet werden, anstatt sie nur zu löschen.

Im neuen Gesetz werden jedoch nicht explizit LGBTIQ-bezogene Straftaten erwähnt.



In der Schweiz wurde Ende 2020 die Ehe-Öffnung für lesbische und schwule Paare beschlossen.

Gegner der Ehe-Öffnung haben nun genug Unterschriften für eine nachträgliche Volksabstimmung gesammelt.

LGBTIQ-Aktivist*innen sehen dies jedoch relativ gelassen. Laut einer Umfrage aus November 2020 stimmen 82% der Schweizer Bürger*innen für die Ehe-Öffnung.



Am ersten April 2021 feierte die Ehe für Alle in den Niederlanden ihren 20. Geburtstag.

Laut der niederländischen Statistikbehörde sind bisher mehr als 19.000 Männer und 21.000 Frauen gleichgeschlechtlich verheiratet worden.



Es gibt auch wieder mehrere Übergriffe auf queere Personen.


In Frankfurt wurden im Rahmen einer Kundgebung gegen Queerfeindlichkeit eine Gruppe von Trans-Frauen belästigt, beschimpft und mit einem gekochten Ei beworfen.

Der unbekannte Täter entkam.

Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen versuchter Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.


In Berlin in einer Ubahn wurde ein Mann offenbar absichtlich angerempelt und schwulenfeindlich angepöbelt, anschließend gezielt vor die Füße gespuckt. Dieser hatte zuvor den Täter aufgefordert, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Der polizeiliche Staatsschutz hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Beleidigung mit homophobem Hintergrund eingeleitet.





(Quellen: queer.de)

0 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen